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2x32 VU Meter mit Peak Hold 2026 - Bausatz

2x32 VU Meter mit Peak Hold 2026 - Bausatz
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Art.Nr.: Y211 2x32 VU Meter-BS
GTIN/EAN: Y211 2x32 VU Meter-BS
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HAN: Y211 2x32 VU Meter-BS
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  • Details

Produktbeschreibung

1 Stk.  Bitte bewerten  2x32 VU Meter mit Peak Hold 2026 - Bausatz zum Aufbau des nachfolgenden Bauvorschlag
 

2x32 VU Meter mit Peak Hold 2026

 

 

 

 

5V DC 33 – 300mA je nach Helligkeit

  • LED Dimmbar
  • Modus Schaltbar

VU-Meter (kalibriert, diskret, Schieberegister-Technik)

1. Grundsätzliches zum Aufbau

Dieses VU-Meter Bausatz ist ein kalibriertes Anzeigeinstrument, das speziell für Audio-Anwendungen entwickelt und abgeglichen wurde.

Im Gegensatz zu vielen günstigen VU-Metern aus asiatischer Produktion:

  • wird hier nicht einfach eine lineare LED-Kette verwendet
  • gibt es keine einfache „Balkenanzeige ohne Bezug“
  • und es wird nicht ignoriert, dass Bauteile (Dioden, Widerstände, Vorverstärker) das Messergebnis beeinflussen

Stattdessen wurde dieses VU-Meter messtechnisch abgeglichen, so wie man es von professioneller Audiotechnik kennt.

2. Messprinzip (wichtig für das Verständnis)

Das VU-Meter arbeitet nicht direkt mit dem Audiosignal, sondern mit einer aufbereiteten Hüllkurvenspannung.

Der Signalweg ist:

  1. Audio-Signal
  2. Vorverstärker (Pegelanpassung VU Meter Treiber „Art. Nr. VU-Driver-BS“ R5 2k7 gegen 10K Tauschen !!)
  3. Gleichrichtung über Schottky-Diode (z. B. BAT43)
  4. RC-Glied (Zeitkonstante)
  5. VU-Meter-Treiber / Mikrocontroller
  6. LED-Anzeige über Schieberegister

Gemessen und kalibriert wurde nicht „irgendwo“, sondern direkt am Eingang des VU-Meter-Treiberteils. (VU Meter Treiber „Art. Nr. VU-Driver-BS“)
Genau dort, wo die Anzeige ihre Information erhält.

Das ist entscheidend – denn:

Jede Diode, jeder Widerstand, jeder Kondensator verändert den Pegel.

Viele Billig-VU-Meter berücksichtigen das nicht!

3. Kalibrierung und dB-Skala

Die Anzeige arbeitet mit einer logarithmischen Skala, wie sie für Audio sinnvoll ist.

Fixpunkte der Kalibrierung:

  • 0 dB = definierter Bezugspunkt
    (entspricht 0 dBu = 0,775 V RMS, bezogen auf die Messstelle)
  • negative dB-Werte (z. B. −11 dB, −9 dB, −6 dB usw.)
    wurden real gemessen und in die Software übernommen
  • positive dB-Werte (+1 … +6 dB) besitzen bewusst Headroom, damit die Anzeige nicht „anschlägt“ in Verbindung mit dem VU Meter Treiber „Art. Nr. VU-Driver-BS“ ist es Quasi nicht möglich den Pegel so hoch zu treiben, so das der Atmega kaputt geht. Sofern der Treiber NICHT über +/- 12V betrieben wird!

Die dB-Skala wurde nicht rechnerisch geraten, sondern:

  • mit Sinus-Testsignal (1 kHz)
  • über einen Frequenzgenerator
  • mit Oszilloskop-Messung in dB
  • und anschließender Feinabstimmung der Schaltschwellen

4. Warum dieses VU-Meter anders reagiert als viele andere

Viele einfache VU-Meter aus Fernost zeigen:

  • zu früh „Vollausschlag“
  • eine nahezu lineare LED-Kette
  • oder reagieren stark auf Bauteiletoleranzen

Dieses VU-Meter hingegen:

  • berücksichtigt den realen Signalweg
  • ist auf die verwendete Hardware abgestimmt
  • zeigt kleine Pegel sauber und differenziert
  • bietet oben bewusst Reserve, statt zu komprimieren

 Das Ergebnis ist eine ehrliche Anzeige, keine Show-Beleuchtung.

5. Wichtiger Hinweis für Anwender

Dieses VU-Meter ist kein normiertes Labor-Messgerät, sondern ein praxisnah kalibriertes Anzeigeinstrument für Audio-Geräte.

Das bedeutet:

  • Es zeigt realistische Pegelverhältnisse
  • Es eignet sich hervorragend für:
    • Vorverstärker
    • Endstufen
    • Misch- und Studio-Anwendungen

6. Erweiterungen & Varianten

Dieses VU-Meter wurde modular aufgebaut.

7. Hinweis zum optionalen VU-Meter-Treiber

Für optimale Ergebnisse wird empfohlen, den separaten VU-Meter-Treiber zu verwenden, der speziell auf dieses System abgestimmt ist.

Die Kalibrierung dieses VU-Meters erfolgte mit genau diesem Treiber.

Kalibrierung des VU-Meters

Benötigte Voraussetzungen

  • Sinusgenerator 1.000 Hz
  • Bezugspegel 0 dBu
  • Messung erfolgt am Eingang des VU-Meter-Treiberteils
  • Audioquelle stabil und unverzerrt

Bezugswerte (wichtig)

  • 0 dBu = 0,775 V RMS
  • Bei Sinus entspricht das:
    • ≈ 2,19 Vpp (Peak-to-Peak)


0,775 Vrms ODER ca. 2,2 Vpp sind der richtige Abgleichpunkt.

Schritt-für-Schritt-Kalibrierung

  1. R11 (10 kΩ Poti) vollständig aufdrehen ( VU Meter Treiber)
    → Maximaler Arbeitsbereich / Grundempfindlichkeit
  2. Sinusgenerator auf 1.000 Hz einstellen
  3. Eingangspegel auf 0 dBu einstellen
    • 0,775 V RMS
    • alternativ ≈ 2,19 Vpp bei Sinus
  4. R1 (10 kΩ Poti) langsam aufdrehen,
    bis die Anzeige des VU-Meters exakt 0 dB erreicht
    (0-dB-Marke der Skala, mittlerer Bezugspunkt)
  5. Gegebenenfalls den Pegel minimal nachregeln und kontrollieren,
    bis die Anzeige stabil bei 0 dB steht

Damit ist das VU-Meter korrekt kalibriert.

Einstellung der LED-Helligkeit

  • Über Poti R2 (am VU-Meter selbst) kann die Helligkeit der LEDs eingestellt werden
  • Diese Einstellung hat keinen Einfluss auf die Kalibrierung
  • Die Helligkeit kann individuell an Umgebung und Geschmack angepasst werden

Wichtiger Hinweis

Die Kalibrierung berücksichtigt:

  • den Vorverstärker
  • die Gleichrichtung (Schottky-Diode)
  • die RC-Zeitkonstante
  • den VU-Meter-Treiber

  

 

LED  1 : -32.0 dB, LED  2 : -30.7 dB, LED  3 : -29.4 dB, LED  4 : -28.2 dB, LED  5 : -26.9 dB, LED  6 : -25.6 dB, LED  7 : -24.3 dB, LED  8 : -23.0 dB, LED  9 : -21.8 dB, LED 10 : -20.5 dB, LED 11 : -19.2 dB, LED 12 : -17.9 dB,     LED 13 : -16.6 dB, LED 14 : -15.4 dB, LED 15 : -14.1 dB, LED 16 : -12.8 dB,      LED 17 : -11 dB , LED 18 :  -9 dB, LED 19 :  -7.5 dB, LED 20 :  -6 dB,        LED 21 :  -5 dB, LED 22 :  -4 dB, LED 23 :  -3 dB, LED 24 :  -2 dB,         LED 25 :  -1 dB, LED 26 :   0.0 dB, LED 27 :  +1 dB, LED 28 :  +2 dB,      LED 29 :  +3 dB, LED 30 :  +4 dB, LED 31 :  +5 dB, LED 32 :  +6 dB

 

Schaltungsbeschreibung – Digitale Steuerung des VU-Meters

Überblick

Die Anzeige des VU-Meters wird von einem Mikrocontroller gesteuert, der den gemessenen Pegel auswertet und die LEDs über Schieberegister ansteuert.
Dieses Konzept ermöglicht eine große Anzahl von LEDs bei sehr geringem Pin- und Ressourcenbedarf.

1. Rolle des Mikrocontrollers

Der Mikrocontroller übernimmt folgende Aufgaben:

  1. Einlesen der Messspannung
    Die vom VU-Meter-Treiber erzeugte Gleichspannung (Hüllkurve) wird über einen Analog-Eingang gemessen.
  2. Pegelbewertung
    Der gemessene Wert wird mit einer internen Schwellentabelle verglichen, die einer logarithmischen dB-Skala
  3. Erzeugen des LED-Musters
    Abhängig vom Pegel entscheidet der Controller:
    • wie viele LEDs leuchten
    • welche LED die Peak-Position darstellt
  4. Ausgabe der LED-Daten an die Schieberegister
  5. Helligkeitssteuerung über Pulsweitenmodulation (PWM)

2. Schieberegister – warum sie eingesetzt werden

Zur LED-Ansteuerung werden Schieberegister (z. B. 74AC595) verwendet.

Ein Schieberegister bietet:

  • 8 digitale Ausgänge
  • benötigt aber nur 3 Steuerleitungen vom Mikrocontroller:
    • Daten (DATA)
    • Takt (CLK)
    • Latch / Übernahme (LATCH)

3. Datenübertragung zu den Schieberegistern

Der Mikrocontroller sendet die LED-Information seriell an die Schieberegister.

Der Ablauf ist immer gleich:

  1. Latch auf LOW
    → Ausgänge bleiben unverändert
  2. Bitweise Ausgabe der Daten
    • Der Controller legt ein Bit auf die DATA-Leitung
    • mit jedem Taktimpuls (CLK) wird das Bit ins Register geschoben
    • dies geschieht für alle Bits aller Schieberegister
  3. Latch auf HIGH
    → alle Schieberegister übernehmen gleichzeitig die neuen Daten
    → LEDs schalten zeitgleich, kein sichtbares Flackern

Dieses Verfahren stellt sicher, dass:

  • keine „wandernden LEDs“ sichtbar sind
  • alle LEDs sauber synchron geschaltet werden

4. LED-Muster (VU-Balken + Peak)

Intern erzeugt der Mikrocontroller ein LED-Bild (Bitmuster):

  • VU-Balken
    Alle LEDs bis zum aktuellen Pegel werden eingeschaltet.
  • Peak-Hold-LED ( 1 u. 4 ON DIP Schalter)
    Die höchste erreichte LED wird für eine definierte Zeit gehalten
    und fällt danach langsam zurück.

Dieses LED-Bild wird vor jeder Ausgabe neu berechnet und an die Schieberegister übertragen.

DIP Schalter:

Peak / Hold 1 ON 4 ON

VU Normal 1 u. 4 Off

VU 1 LED 2 ON

VU 1 LED 2 ON / Peak / Hold 1 ON 4 ON

VU 3 LED 3 ON (Ohne Peak Hold)

VU 5 LED 2 u. 3 ON (Ohne Peak Hold)

5. Pulsweitenmodulation (PWM) für die Helligkeit

Die Helligkeit der LEDs wird nicht über Vorwiderstände oder Spannung geregelt,
sondern über Pulsweitenmodulation (PWM).

Funktionsweise der PWM

  • Die LED-Ausgänge werden sehr schnell ein- und ausgeschaltet
  • Das Verhältnis von EIN-Zeit zu AUS-Zeit bestimmt die Helligkeit
  • Je länger die EIN-Zeit → desto heller erscheint die LED

Der Mikrocontroller erzeugt dafür ein hochfrequentes PWM-Signal.

PWM über OE-Pin der Schieberegister

Die PWM wirkt nicht auf einzelne LEDs, sondern auf den OE-Pin (Output Enable) der Schieberegister:

  • OE = LOW → Ausgänge aktiv (LEDs an)
  • OE = HIGH → Ausgänge deaktiviert (LEDs aus)

Der Controller moduliert diesen OE-Pin per PWM:

  • kurze LOW-Zeit → LEDs dunkel
  • lange LOW-Zeit → LEDs hell

Vorteile dieses Konzepts:

  • alle LEDs gleichmäßig gedimmt
  • kein Farb- oder Helligkeitsversatz
  • keine Beeinflussung der Messlogik

6. Helligkeitseinstellung per Potentiometer

Ein Potentiometer ist an einen Analogeingang des Mikrocontrollers angeschlossen.

Der Controller:

  1. liest die Stellung des Potis ein
  2. berechnet daraus den PWM-Tastgrad
  3. steuert damit die LED-Helligkeit

Die Helligkeitseinstellung:

  • wirkt nur optisch
  • hat keinen Einfluss auf Pegelanzeige oder Kalibrierung

7. Zeitverhalten und Aktualisierung

Die Anzeige wird in kurzen Zeitabständen aktualisiert:

  • schneller Anstieg bei steigenden Pegeln
  • langsamer Abfall für ruhige Anzeige
  • Peak-Hold-Zeit softwareseitig definiert

8. Vorteile dieses Steuerkonzepts

Dieses Konzept bietet gegenüber einfachen LED-VU-Metern:

  • saubere, flackerfreie Anzeige
  • exakte Reproduzierbarkeit
  • einfache Anpassung an andere LED-Anzahlen
  • geringe Hardware-Komplexität
  • klare Trennung zwischen:
    • Messung
    • Anzeige
    • Helligkeit

Kurz gesagt

Der Mikrocontroller:

  • misst den Pegel
  • entscheidet, welche LEDs leuchten
  • überträgt das Muster seriell an Schieberegister
  • regelt die Helligkeit per PWM über den OE-Pin

Die Schieberegister sind reine Leistungsausgänge,
die Intelligenz sitzt vollständig im Mikrocontroller.

 

 

 

 

 

Menge

Wert

Device

Bauteile

8

330R X

4609X101-331LF 330R x8

RN1, RN2, RN3, RN4, RN5, RN6, RN7, RN8

1

560R

R-EU_0207/10

R1

1

10k

R-EU_0207/10

R6

3

100k

R-EU_0207/10

R3, R4, R5

    

1

10k lin RKT6V

TRIM_EU-

R2

    

9

0µ1

C-EU050-025X075

C1, C3, C4, C5, C6, C7, C8, C9, C10

2

0,47/25

CPOL-EUE2.5-6

C11, C12

1

100/25

CPOL-EUE2.5-6

C2

    

8

74HC595N

74HC595N

IC1, IC2, IC3, IC4, IC5, IC6, IC8, IC9

1

ATMEGA328p

MEGA48/88/168-PU

IC7

2

BAT43

BAS15

D1, D2

1

NT 04

DS04

 

48

N0G30L85 LED Grün

LED3MM

 

4

LTL1NHSH6D LED Gelb

LED3MM

 

12

FYL-3014LRD1A LED Rot

LED3MM

 

1

DIP 28

DIP 16

 

8

DIP 16

  

2

Printklemme

AK500/2

 

1

Leiterplatte Y211

 

53.5 mm* 189.8 mm

PDF Doku

Diesen Artikel haben wir am 23.05.2026 in unseren Katalog aufgenommen.